Die etwa 3 Meter großen
Acklays stammen von dem fruchtbaren Planeten Vendaxa, wo die evolutionsbedingte Auslese nur die gefährlichsten Fleischfresser und zähesten Raubtiere überleben ließ.
Acklays können ihre Beute sowohl mit ihren drei kleinen Augen als auch mit ihren beweglichen Ohren aufspüren. Doch hauptsächlich kommt ihnen ein Organ zugute, mit dem sie bioelektrische Felder aufspüren können. Haben sie ihre Beute mithilfe der Tasthaare an ihren Beinen gefunden, wird sie mit ihren riesigen Vorderklauen aufgespießt und mit ihren scharfen Zähnen zerrissen. Ihre Lieblingsbeute ist der Lemnai, dessen lederartige Panzerung dazu führte, dass die Klauen des
Acklay noch kräftiger und schärfer wurden.
Ein
Acklay ist bestens für das Überleben in harten Umgebungen ausgestattet. Sein langer Nackenschild dient nicht nur als Zeichen der Angriffslust, sondern auch als Schutz für den empfindlichen Hals. Obwohl die Unterseite des Körper eines
Acklays nicht gepanzert ist, sind die Gliedmaßen lang genug, um aus sicherer Entfernung anzugreifen. Bei den sechs harten und gegen Schmerz unempfindlichen Klauen handelt es sich eigentlich um die vierten Finger jeder Hand. Den restlichen drei Fingern kommt bei der Paarung Bedeutung zu, ansonsten dienen sie lediglich zum festhalten der Beute während dem Fressen. Ihr bartähnliches Anhängsel am Unterkiefer und ihr kurzer Schwanz dienen dem
Acklay zur Kommunikation. Zum Beispiel erkennt man an einem aufgerichteten Schwanz, dass das Tier wütend ist.
Einige
Acklays wurden auf ihrer Heimatwelt gefangen, um sie in Arenen auf verschiedenen Planeten der Galaxie gegen Gefangene antreten zu lassen. Hin und wieder kam es vor, daß die kostbaren Raubtiere aus ihren Gefängnissen ausbrachen, was meist in einer schrecklichen Tragödie für die umliegenden Siedlungen endete. Ausgebrochene
Acklays haben daher selbst außerhalb Vendaxas auf einigen Planeten Fuß fassen können und neue Populationen gegründet.