Frage zum Sith in Episode 7

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Skelly
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Frage zum Sith in Episode 7

Beitrag von Skelly » Mi 21. Okt 2015, 04:03

Seid gegrüßt!
Ich hätte mal eine Frage an die Experten. Wie heisst denn dieser Sith Krieger aus Episode 7?
Bis vor kurzem dachte ich es wäre Darth Revan, aber nach dem neuesten Trailer zu urteilen, scheint es wohl doch ein anderer zu sein.

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Mara Jade
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Re: Frage zum Sith in Episode 7

Beitrag von Mara Jade » Mi 21. Okt 2015, 09:42

Hi Skelly

Ich denke du sprichst von Kylo Ren . Die Kostümbauer sind ganz heiß auf die Maske und das besondere Lichtschwert
In Amiland haben schon einige das Kostüm nachgebaut. Maske und auch Lichtschwert wurden dabei 3D gedruckt.
>>> Lieb sein bis sie dich lieben hat niemals Bestien gezähmt <<<<

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Skelly
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Re: Frage zum Sith in Episode 7

Beitrag von Skelly » Mi 21. Okt 2015, 15:19

Besten Dank! Du hast mir weitergeholfen!

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Golradir Súrion
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Re: Frage zum Sith in Episode 7

Beitrag von Golradir Súrion » Fr 23. Okt 2015, 10:16

REVAN? Tztztztzzzzzz, wir würden NIEMALS so eine Schreckkliche Maske oder ein grausiges Schwert tragen :D
Orodruin wethrin, the world of two faces,
Here i found it, the darkness
Here i come from, the fire
But both can not exist
A horrible and cruel fight
We destroy each other
I be the reincarnition of Light and Darkness
I am the truth Golradir Draganus Súrion

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Revan von Borbra
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Re: Frage zum Sith in Episode 7

Beitrag von Revan von Borbra » So 20. Dez 2015, 13:16

Star Wars EP 7

Jetzt ist ein Tag vergangen, seit ich den brandneuen Film gesehen habe und möchte mal mein persönliches Fazit ziehen.

Beginnend bei den Schauspielern, fange ich mit Poe an. Als Pilot und Anführer eine Staffel war er wirklich gut, er war der „Haudegen“ den er spielen sollte und hat mit seinem draufgängerischen Witz, aber auch seiner Hingabe für die gute Sache überzeugt, ohne dabei übertrieben zu wirken. Dabei erinnert er ein wenig an die jungen Piloten Luke Skywalker und Wedge.

Grundsätzlich hat man hier einmal mehr über die Trooper erfahren, vor allem durch Finn. Wie sie rekrutiert werden und vor allem konditioniert werden. Das erlaubt mehr Einblick in die Tiefe der ehemaligen imperialen Armee und schafft ein gewisses Verständnis für die sonst namenlosen Trooper. Finn war durcheinander, er hatte seine „Programmierung“ verloren und wollte nur noch weg. Daher konnte ich sein zwiespältiges Verhalten durchaus verstehen, dass er dann in Luke Skywalker Manier das Mädchen retten will, war deutlich erkennbar, sein Kampf mit dem Shocktrooper und dessen Tonfa, war das wohl beste Schwertduell im ganzen Film.

General Leia Organa, ein bisschen Nostalgie, aber bei weitem nicht mehr die alte Leia. Gut, nach 30 Jahren ist man gesitteter. Allerdings war sie nur dabei, damit sie dabei ist, viel mehr hat sie eigentlich auch nicht gemacht, aber durch den Nostalgiebonus und der Tatsache, dass die Story an neue Charaktere übergeben werden sollte, war es gut.

Han Solo, der alte Schmuggler, auf der Suche nach seinem Falken, stolpert er von einem Missgeschick ins nächste, also alles wie früher und durchaus glaubwürdig, wenn auch die Geschichte wie er den Falken verloren hat, etwas bekannt vorkommt. Seine spröde und doch witzige, leicht Macho angehauchte Art überzeugten wie immer. Das Zusammenspiel mit Rey, Chewbacca war sehr gut, auch der Versuch zum Schluss seinen Sohn zu retten, wieder nach Hause zu bringen, war mehr als okay. Jeder Vater, der seinen Sohn liebt, würde alles tun um ihn zu schützen und ihm zu helfen. Dass er so starb, war ein besseres Ende für Han, als in irgendeiner dämlichen Schlacht. Fand ich sehr gelungen daher.

„How, too fuck is Skywalker“ so hätte der Film auch heißen können. Zumindest geht es im ganzen Film nur darum, wer findet den alten Luke als erstes. Eine kurze Vision und dann erst zum Ende sieht man ihn wieder, ohne ein einziges Wort dabei. Nett, der alte Jedi Meister im Obi Wan Kenobi Stil, aber ein wenig mehr hätte es sein dürfen. Es wird zwar gesagt, dass er nach dem Fall des Imperiums eine Jedi Schule aufgemacht hatte, aber dabei gescheitert sei und sich jetzt weinend in das Exil gegangen ist, da er sich selbst die Schuld dafür gab, aber mal ehrlich, so wirklich Jedi Like ist das nicht, es ist mehr ein: heul, flenn, „ich habe versagt, Obi Wan, ich habe dich enttäuscht, weil ich sooooo scheiße bin“ heul, flenn…

Auf der guten Seite steht dann noch Rey. Wenn man sich den Trailer anschaut, wo man die Szene aus der Vision von Rey sieht und dabei den Text von Luke hört, den er im Film nicht sagte, kann man in Verbindung, dass sie als kleines Kind von ihren Eltern verlassen wurde, davon ausgehen, dass sie eine Skywalker ist, also Lukes Tochter. Lustig war wie das einstige Lichtschwert von Ani auf Rey reagiert hat, dass es seinen langen Weg von Bespin bis in EP 7 geschafft hat, war durchaus okay, nur das Zauberstabähnliche Verhalten „Das Lichtschwert hat dich ausgesucht, Rey Potter…“ war etwas naja. Nachdem alle wussten, dass sie machtsensitiv ist, hat sie sich auch nach kurzer Gegenwehr darin versucht und ganz ohne Obi Wan, Lehrer und Mentor, in recht kurzer Zeit großen Fortschritt gemacht. Von wegen zu alt, der Text war ja schon länger nicht mehr modern. Trotz dieser doch recht fragwürdigen Rahmenhandlung, hat Rey neben Han und BB-8 die beste schauspielerische Leistung abgeliefert. Ihre Geschichte ist dabei sehr eng mit der des Hauptbösewichten verknüpft worden, was die beiden zu direkten Kontrahenten macht.

Wo fange ich bei den Bösen nur an, am besten beim positiven… Die Trooper bekamen tiefe, auch die weiblichen Trooperstimmen fand ich gut, vor allem die Chefin Captain Phasma, auch wenn man von ihr leider gar nichts sah, außer rumstehen und Blaster halten. Der Oberster Anführer Snow… ähm, Snoke war gut dargestellt, auch wenn jetzt die große Frage offen bleibt, wer er ist und woher er kommt, denn so viele Sith gab es ja nach EP 6 nicht mehr. Die Bezeichnungen „Oberster Anführer“ und „erste Ordnung“ lassen beide dann zusätzlich zu wünschen übrig.

Richtig ins daneben ging es aber mit General von Gay, Hux. Nichts gegen Homosexuelle, aber hier würde sich jegliche Homosexuelle Vereinigung in Grund und Boden schämen. Für einen General, der mit dem eigentlichen Oberbösewicht rivalisiert und damit in die Fußstapfen von Großmoff Tarkin tritt, war er erstens viel zu jung, zweitens viel zu unglaubwürdig und seine Rede ala Heinrich Himmler war weniger mitreißend, als ein Vortrag über unser Steuerrecht.

Als letztes der viel umstrittene Sith Kylo, „das Klo“ Ren. Als Sohn von Han und Leia war er machtsensitiv, wurde von Luke ausgebildet und verfiel der dunklen Seite, woraufhin Luke ja flennen ging. Jetzt hat er sich der Ersten Ordnung verschworen und wurde von Präsident Snow, ähm, Obersten Anführer Snoke wieter ausgebildet. Man merkt, auch hier wurde vom expandet Univers etwas geklaut, eigentlich hieß der Sohn von Han, welcher zur dunklen Seite wechselt ja Jacen, jetzt heißt er Ben. Sein Lichtschwert mit Parier Stangen sorgte ja bereits für etwas Spott, sein erster Auftritt hingegen ließ wirklich hoffen, der kam super, auch der neue Helm und die Klamotte waren gut gemacht. Allerdings begann das Drama mit jener Szene, als er zum ersten mal seinen Helm abnahm. Wir kennen Darth Maul, der stillschweigende Sith, Darth Tyranus, der etwas edle Sith, Darth Vader, der epische Sith, Darth Sidius, der Imperator, sogar Grevius war ein gefürchteter Bösewicht. Nachdem ich aber Milchgesicht „Klo“ im Latinostil gesehen hatte, konnte ich ihn nicht mehr ernst nehmen. Vielleicht wäre es anders gekommen, wenn er den Helm erst zum Schluss, als er seinen Vater getötet hatte, fallen gelassen hätte, doch eigentlich lässt er für jeden die Maske fallen, er ist halt die Bitch der dunklen Seite. Mehr aber auch nicht, denn er hat weder das Format eines echten Sith, noch die Bedrohlichkeit eines dunklen Jedi, den er zumindest spielen sollte. Der Abschuss aber war der finale Endkampf. Ein Mädchen, welches gerade erst seine Machtkräfte entdeckt und zum aller ersten mal ein Lichtschwert in den Händen hält, bringt ihn erst zum Weinen und dann verprügelt sie ihn auch noch. Ihn, den Sohn von Han, der als Jedi ausgebildet wurde und kurz vor seiner abschließenden Prüfung steht. Sith sind gerne brutal, gewissenlos, sie geben sich ihrer Leidenschaft hin, aber sie verprügeln auch nicht sinnlos irgendwelche Konsolen, nur weil ihnen ihr Spielzeug weggelaufen ist, hier hat der Charakter Designer voll versagt. Die einzig wahre und gute Szene war, als man ihm sage, er hätte Angst, dass er niemals so gut werden würde, wie sein Opa, Darth Vader, dessen Auftritt, in Form der verschmorten Maske, um ein hundertfaches epischer war, als der Rest den die Böse Truppe zustande gebracht hatte.

Kommen wir zur Story, sie ist eigentlich einfach erzählt, nehmen wir EP 4 und machen sie neu, schütteln ein bisschen die Charaktere und alles wird gut. Luke hat versagt, sein Schüler ist Böse, ala Obi Wan und Vader. Armes Mädchen findet Droiden, guter Trooper flüchtet und hilft den Guten, alle finden Han und Chewe, danach auf zu Luke. Bisschen Spione hier und da, nicht dass wir so etwas in Moss Eysley Raumhafen schon einmal erlebt hätten und fertig ist die Grundeinstimmung. Der Todesstern ist größer in einen Planeten rein gebaut und macht mehr Aua, aber er geht am Ende gleich drauf, auch wenn man hier etwas dazu gelernt hatte. Am Ende findet die Nachwuchsjedi Luke und alle warten gespannt auf den nächsten Teil.

Mein Fazit, BB-8, Rey, Han und Poe waren gut gespielt, die Story war zu sehr EP 4, die Bösewichte haben auf ganzer Linie versagt, da wäre die Panzerknackergang aus Entenhausen besser gewesen und eigentlich hat man nur durch die Lichtschwerter gemerkt, dass es sich um Star Wars und nicht um Star Trek handelt. Wäre der nostalgische Bezug und vor allem die vielen kleinen, doch recht komischen Anspielungen zu den alten Filmen nicht gewesen, wäre der Film für mich voll in die Hose gegangen, so kann er mich durch Witz, Humor, Nostalgie und einer „neuen Hoffnung“, doch noch überzeugen.

Zum Regisseur bleibt mir nur zu sagen, J.J. Abrams, sollte bei dem bleiben was er kann und das ist definitiv nicht Star Wars.
Wir sollten wieder mehr an unsere Pflichten und Aufgaben, statt an unsere Privilegien und Vorrechte denken.

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