16. Juli 20 jähriges Bestehen der Residenz Leben am Wald Grasellenbach

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hexerin
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16. Juli 20 jähriges Bestehen der Residenz Leben am Wald Grasellenbach

Beitrag von hexerin » Di 14. Jun 2016, 17:18

20 jähriges Bestehen der Residenz Leben am Wald (Pflegeheim für Menschen mit starken Einschräunkungen) in Grasellenbach
Wir haben am Samstag, den 16. Juli 2016 ein großes Jubiläumsfest mit einem Tag der offenen Tür anlässlich:

60jährige Grundsteinlegung

20jähriges Betriebsjubiläum

Festliche Einweihung: Neue Wohnpflege “Maron“, Therapie mit Wellness- & Spa, großzügige Parkanlage mit Seebühne und Amphitheater, Weiträumiger Kinderspielplatz.

Essen und Trinken wird es den ganzen Tag über reichlich und selbstverständlich umsonst geben.

Vertreter der lokalen Presse sowie Politik und Co werden auch anwesend sein.




Über die Einrichtung:
Unsere Einrichtung ist eine vollstationäre Einrichtung in der 174 Menschen ab dem 18. Lebensjahr der Neuro-Phase F leben, gepflegt und betreut werden. Aufnahmekriterien sind hierfür erworbene schwere und schwerste neurologische Schädigungen. Diese Schädigungen führen zu einer schweren Einschränkung oder einem Verlust von Fähigkeiten, Aktivitäten des täglichen Lebens selbstbestimmt und selbständig auszuführen. Hier sind in erster Linie zu nennen:

Schwer beeinträchtigte oder fehlende Selbstversorgungsfähigkeit; -schwer gestörte oder fehlende Mobilität; -schwer beeinträchtigte oder fehlende Kommunikationsfähigkeit; -schwere Störung im Verhalten/Aufmerksamkeit/Wahrnehmung; -ggf. Abhängigkeit von lebenserhaltenden Hilfsmitteln; -pflegebedürftige Diagnose einer Erkrankung des zentralen Nervensystems (z.Bsp. Appalisches Syndrom; traumatische Hirnverletzung; Zustand nach Schlaganfall, Hirnblutung; entzündlichen Erkrankungen wie Encephalitis: toxische Schädigungen fortschreitende hirndegenerierende Erkrankung; Tumore, usw.). Jeder einzelne Betroffene, oft in sehr jungen Lebensjahren, und dessen Familie/Freundeskreis ist mit diesem äußerst harten Schicksalsschlag konfrontiert. Entscheidungen müssen vom Betroffenen selbst oder dessen Familie oder Betreuer getroffen werden. Entscheidungen, die das Leben des Betroffenen nach Eintritt dieser bereits erwähnten Diagnosen beeinflussen, besonders wenn sie einen Umzug in eine Pflegeeinrichtung darstellen. Dieser Einzug in eine entsprechende Einrichtung geht oft mit dem Gefühl: „Endstation“ einher. Dies ist nun unser Punkt, indem wir mit unserem gesamten professionell aufgestellten Team dem Betroffenen und dessen Familie zu Verfügung stehen.



Sie erhalten hier neben einer professionellen und einfühlsamen Pflege; einem breit aufgestellten Angebot an Tagestrukturierenden Maßnahmen, verbunden mit vielen Freizeitmöglichkeiten auch ein sehr hohes Angebot an Rehabilitationsmaßnahmen, für welche folgende Mitarbeiter zur Zeit verantwortlich sind:

5 Physio-, 5 Ergo-, 2 Musiktherapeuten, 3 Logopäden, 1 Familien- und Jugendtherapeutin, 1 Arbeitstherapeut, 2 Masseure, Ergänzt wird dieses therapeutische Team um weitere 15 Mitarbeiter/innen mit unterschiedlichen Ausbildungsinhalten (z.B. Erzieher, ex. Altenpfleger, Köche, Bäcker, Gespannfahrtrainer, Sporttrainer, Musikassistenten, Schreiner, usw.). Durch diese Mitarbeiterschaft des sozialtherapeutischen Dienstes (STD) kann auf die jeweiligen Bedürfnisse und Anforderungen der Bewohner eingegangen werden.

Ärzte der allgemeinmedizinischen Praxen; Fachärzte für Neurologie, Orthopädie, Urologie, HNO, Dermatologie, Gynäkologie, Zahnarzt, Augenarzt runden dieses Angebot mit ab.



Eines unserer Leitziele ist es, Lebensqualität zu vermitteln, anzubieten und damit es dem hier lebenden Menschen zu ermöglichen in Würde trotz Handicap, Entstellung, Verhaltensauffälligkeiten zu leben bis hin zum Auszug oder auch bis zum Ableben.



Da bei uns sehr viele junge Menschen zwischen dem 20. und 45. Lebensjahr (z.Z. über 60 %, Tendenz steigend) leben, die noch jüngere Geschwister, bzw. Kinder zwischen einem und 15 Jahren haben, mussten wir auch für diese „Besuchergruppe“ einen Anreiz finden und bieten, damit diese den Weg zu ihrem Angehörigen - langfristig oft über Jahre hinweg – finden und der soziale Kontakt zu der Mutter, Vater oder der Schwester, Bruder nicht abreißt.



Das gleiche gilt für die Familien der Betroffenen und deren Freundeskreise. Auch hier liegt unser Bestreben darin, die bestmöglichen Anreize auch für dieses Klientel zu bieten, um der sozialen Vereinsamung entgegenzuwirken, die oft durch den langfristigen Aufenthalt, bedingt durch deren Krankheit, einhergeht.



Dies hat bei uns ein sehr großer Stellenwert in unserer konzeptionellen Maßgabe und unserer Sicht- und Handlungsweise, um den hier lebenden Menschen nicht nur eine pflegerische und professionelle hochwertige Versorgung zu geben, sondern , für alle Belange des täglichen Lebens, einen Rahmen zu schaffen, um Lebensqualität trotz Handicap, nicht nur als treffendes Schlagwort zu benutzen, sondern auch zu ermöglichen.



Aus diesem Grund haben wir 2015 große Um-und Anbaumaßnahmen in der Einrichtung und der gesamten Außenanlage vorgenommen, die wir dieses Jahr beenden und entsprechend einweihen und feiern möchten.

Ebenso haben wir dieses Jahr unser 20 jähriges Betriebsjubiläum und 60. jährige Grundsteinlegung.

Dies alles ist für uns der Grund einmal richtig zu feiern. Und das möchten wir am Samstag, den 16. Juli 2016 mit einem großen Jubiläumsfest und mit einem Tag der offenen Tür zwischen 10.00 und 20.00 Uhr tun.



Für diesen Tag wäre es ein wunderbares High-Light, wenn die legendären Vertreter der Star-War`s Serie für unsere großen und kleinen Gäste zur Verfügung stehen würden.

Wir suchen noch Unterstützung.

Hat jemand Zeit und Lust?
Jede Reise beginnt mit einem kleinen Schritt....

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Mara Jade
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Re: 16. Juli 20 jähriges Bestehen der Residenz Leben am Wald Grasellenbach

Beitrag von Mara Jade » Mi 22. Jun 2016, 12:37

Leider auch hier ein Sorry
>>> Lieb sein bis sie dich lieben hat niemals Bestien gezähmt <<<<

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